Mittwoch, 8. Mai 2013

mhhh...Daniel!?



Unsere nächste Station hieß Cape Agullas, wo wir an der Küste ein altes Schiffswrack erkundet haben.
Afterwards sind einige von uns (und ich darf verkünden: ich auch! (Sophie und Maja ihr wärt stolz auf mich, wenn ihr hört, dass ich doch wirklich keinen einzigen Walk ausgelassen habe!! :D) dann zu dem Punkt gelaufen, wo sich der Indische und der Atlantische Ozean treffen. Die anderen sind mit dem Bus gefahren :P
Allerdings hatte dieser Weg auch einige Tücken in sich, da manche Wegstrecken lehmig matschig waren. Zuerst wäre Marie-Lena fast weggerutscht, konnte sich jedoch gerade noch retten. Danach sind wir extra! bei der nächste Stelle außenrum gegangen und schwupps, bin ich mit einem Schuh in den Matsch gerutscht und konnte mich gerade noch so mit den Händen auffangen, die dann matschüberzogen ersteinmal gewaschen werden mussten! :D
Nach diesem Abenteuer wurden wir in unser 2. Hostel, das Cape Agullas Backpackers gebracht, das wieder wunderschön war! J
Als Abendessen gab es ein traditionelles „Braai“, das afrikanische Pendant zum deutschen Grillen.
Es gab leckeren Salat, Brot aus dem Steinofen und verschiedenes Fleisch.

Davor jedoch ist mir (wie könnte es anders sein) natürlich ein kleines, sagen wir mal „Maleur“ passiert…:D Dazu muss man folgende „Geschichte“ kennen:
Einige der Mädchen sagten gleich zu Anfang, als sie Hotspots Paul sahen, dass der sie total an Daniel Craig erinnere. Aus Spaß haben wir ihn dann also öfter mal (nur untereinander)  James Bond, einfach nur James oder Daniel genannt. Unser Favorit jedoch: Mein Name ist Paul…Hotspots Paul..!
Als wir dann das Braai hatten, stand Paul vor einem der Tische und ich wollte ihn fragen, ob das sein Platz wäre oder ob ich mich dort hinsetzen könne. Ich also : „Excuse me Daniel, can I sit there?“
Die Mädels guckten mich plötzlich völlig entgeistert an, bevor Sie in Gelächter ausbrachen!
Da hatte ich doch Paul ausversehen einfach Daniel genannt…. :D Uuuuups!
Im Nachhinein haben wir ihn dann darüber aufgeklärt, wieso wir so lachen mussten und da erzählte er uns, dass er schon daran gewöhnt sei, aus Spaß so genannt zu werden, weil ihm so viele sagen würden, er sähe aus wie Daniel Craig :D Das hat mich dann ein wenig erleichert ;)
(An Alle, die die Geschichte kennen und besonders an dich Harry: Also ist das jetzt bitte ein Zufall oder was!? Paul-Daniel, Daniel-Paul Verwechslung!? :D Ich musste danach nochmal so schmunzeln, als ich daran gedacht habe :D Frau Klodt lässt grüßen!! :D)

Abends haben wir Mädels dann wieder Alle zusammengesessen, geplaudert und ein paar Bierchen getrunken.

Wine Tasting the 3rd.




Nach der Township Tour gab es dann 2 Wein Tastings…also dann insgesamt schon unser 3.! :D
Diesmal gab es jedoch zum Wein Tasting auch Käse und zum Portwein Tasting Schokolade!
Das Käse und Wein Tasting hat mir auch tatsächlich ganz gut gefallen, es war ein wunderschönes Gelände und die Innenräume haben mir auch sehr gut gefallen, die Weißweine waren eher mild und dadurch für mich durchaus genießbar und der Käse war sehr lecker!
Es gab verschiedene Fetakäse-, sowie Brie- und Frischkäsesorten. Der eine Brie wurde mit einer köstlichen asiatischen Soße serviert mhhhhhh! J da habe ich mir doch auch glatt mehr als 1 Stück gegönnt, öhöhm… :D Caro wird über diesen untertriebenen Satz jetzt wahrscheinlich lachen!! :D
Tine und Bernd, euch hätte dieses Wein Tasting bestimmt super gut gefallen, ich musste sehr an euch denken ;) Besonders der Käse wär was für dich gewesen Papa, alles Ziegen und Schafskäse! :D
Auf dem Rückweg haben wir uns dann Alle noch hausgemachte Brezeln und süßes Gebäck mitgenommen, ein kulinarisch gesehen gelungener Vormittag!

Kayamandi



Der 2. Tag unserer Western Cape Tour startete mit einer Führung durch das Township Kayamandi.
Ein junger afrikanischer Mann, der dort auch wohnte führte uns durch das ganze Township und erzählte uns Sachen dazu.
Verhältnismäßig war Kayamandi ein eher wohlhabenderes Township, es sah wesentlich sauberer und auch besser ausgestattet als die Townships in Strand und vor Kapstadt aus.
Als wir durch das Township liefen sind uns gleich viele kleine Kinder gefolgt oder rannten auf uns zu und umarmten uns.
Hellhäutige Menschen sind dort nicht häufig anzutreffen und deswegen selbst wie eine Attraktion!
Unser Guide erklärte uns auch, dass die Menschen in Kayamandi sehr dankbar gegenüber deutschen ist, da es Deutsche waren, die einige Einrichtungen wie zB. kleine Einkaufsläden errichteten.

Western Cape Tour



Am Freitag haben wir mit Hotspots (eine Art Reiseveranstalter, mit der man versch. Touren in Kapstadt buchen kann)  unsere Western Cape Tour gestartet.
Morgens um 7:30 kam ein kleiner Bus mit unserem netten Fahrer, der sich als Paul vorstellte,  und den wir dann sehr schnell als Hotspots Paul tauften, und hat uns von unserem Apartement abgeholt, genauso wie die anderen Mädels aus Strand (Sarah, Marie-Lena und Carolin). Zu unserer altbewährte Gruppe kamen dann noch die Mädels aus  Somerset West dazu (Susi, Jana, Lea und Jacky), womit wir dann eine coole Truppe von insgesamt 10 Mädels bildeten :)
Nach einer einstündigen Fahrt nach Hout Bay begann die Tour mit einer Bootsfahrt nach Dukers Island, eine Insel, auf der viele Robben leben.
Als wir, bevor wir auf das Boot gestiegen sind, in der Warteschlange standen, kam dann ein großer Reisebus an und ca 30 klischeehafte Touri-Asiaten, ausgestattet mit Kameras um den Hals und Sonnenhüten auf den Köpfen, kamen auf uns zu :D
Die machten vor und während der Bootsfahrt auch ganz fleißig Fotos mit ihren Hightech Kameras und wir Mädels sind bestimmt so auf der Hälfte mit drauf :D
Nach dieser Bootsfahrt sind wir dann ca 1 ½ Std. nach Cape Point gefahren, dem südwestlichsten Punkt Südafrikas.
Von dort aus sind wir zunächst auf den Leuchtturm in Cape Point gewandert  und danach zum Kap der guten Hoffnung, Cape of good Hope.
Dort erwarteten uns wiedereinmal die Horde Asiaten, die wie wild Fotos von dem berühmten Schild machten und es einem sehr erschwerten, ein gutes Bild von sich und dem Schild zu schießen.
So gut es ging hat es dann aber doch noch geklappt ;)
Nach dem Cape of good Hope sind wir nach Stellenbosch und in unser 1. Hostel, das Banghoek Backpackers gefahren.
Das Hostel war wirklich super schön (wir wären am liebsten hier wohnen geblieben!) und hatte gemütliche Zimmer, sowie eine wunderbare Chill – Lounge mit einem Billardtisch drinnen und draußen.
Als Erstes sind wir zum Supermarkt gegangen und haben fürs Abendbrot und Frühstück eingekauft und dann lecker zusammen gegessen.
Danach haben wir uns noch alle gemütlich nach draußen gesetzt, geredet und ein paar Bierchen getrunken, die uns netterweise ein Typ aus dem Hostel geschenkt hat.
Dieser Typ stellte sich dann nachher als nunja etwas lästig heraus, er war ziemlich betrunken und pöbelte im Laufe des Abends so gut wie jeden, uns eingeschlossen an.
Am nächsten Morgen, als wir am Frühstückstisch saßen kam dann auch direkt der junge Afrikaner von der Rezeption zu uns und hat uns gebeten, das Verhalten des besagten aufzuschreiben, weil er ihn rausschmeißen wollte…ohje.